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Therapien - Akupunktur:


Die Akupunktur gilt als eine der ältesten Therapieformen und stammt ursprünglich aus China. Der Name leitet sich ab aus „acus“ = Nadel und „pungere“ = stechen.


Akupunkturpunkte sind auch bereits an Rindern und Schweinen bekannt. Man hat festgestellt, dass im Bereich dieser Punkte der Hautwiderstand herabgesetzt ist und dort vermehrt Nervenenden münden. Die Punkte sind in ihrem Aufbau anders als das umliegende Hautareal.


Durch Stechen mit Akupunkturnadeln an diese sog. Akupunkturpunkte werden Reize gesetzt, die zum Ausschütten von Endorphinen und teilweise auch anderen hormonell wirksamen Stoffen führen. Warum und wie Punkte untereinander „kommunizieren“, (über sog. Meridiane) ist noch nicht wissenschaftlich geklärt.

Insgesamt ist auch diese Therapieform noch nicht vollständig schulmedizinisch anerkannt, weil Beweise für die Wirkung nicht vorliegen.


Durch die Untersuchungen des Tierarztes Dr. Kothbauer aus den 1970er und 1980er Jahren sind viele Punkte für Rinder und Schweine bekannt geworden.


Einsatzgebiete können sein:

- Störungen im Bereich des Bewegungsapparates wie z.B. bei Lahmheiten, Rückenproblemen oder nach Ausgrätschen

- Geburtshilfe/ Wehenschwäche

- Verletzungen in der Geburtshilfe

- Zur Unterstützung der Nachgeburtsphase

- Saug- oder Atemschwäche bei Neugeborenen

- Atemwegserkrankungen

- Stoffwechsel- und / oder Leberprobleme

- Fruchtbarkeitsstörungen.


Neben Akupunkturnadeln benutze ich in Einzelfällen auch ein Lasergerät zur Behandlung von Akupunkturpunkten  (siehe Laser-Therapie).

Um die notwendige Verweildauer der Akupunkturnadeln abzukürzen, setze ich vielfach Akuinjektionen ein (Injektionen von Präperaten an den jeweiligen Akupunkturpunkt mit Einmal-Kanülen).

Zudem ist es in Einzelfällen möglich, Punkte mittels Moxibustion zu behandeln. Dazu werden sog. Moxazigarren oder -kegel eingesetzt, dies sind getrocknete Beifussblätter, die zu diesem Zwecke  als Zigarre oder Kegel gepresst wurden. Nach dem Entzünden kann damit der jeweilige Punkt behandelt werden.


Da auch bei Rindern Ohrakupunkturpunkte bekannt sind, sollte darauf beim Einzug der Ohrmarken Rücksicht genommen werden.


Ich berate Sie gern zu diesem Thema!